Ich denke mal, wenn eine Firma Menschen zu Hungerlöhnen beschäftigt, die keine andere Wahl haben, als dort zu arbeiten (z.B. in Ländern der dritten Welt), ist das in der Tat viel, viel schlimmer.
Wenn in modernen, westlichen Gesellschaften irgendwelche Leute meinen, Drogen nehmen zu müssen, geschieht das zumindest anfangs meist aus freien Stücken. Dass man hinterher nicht mehr davon loskommt, steht zwar auf einem anderen Blatt, aber letztlich gehört das doch trotzdem eher in die Abteilung "Wohlstandskrankheiten".
Und dass so viele Leute an harte Drogen geraten, liegt meiner Meinung nach eher daran, dass eben alles an Drogen illegal ist, so dass die Händler ihren Kunden, die hin und wieder mal etwas Hasch kaufen, auch mal härtere Sachen anbieten, an denen sie bestimmt auch mehr verdienen.
Wenn man - wie z.B. in den Niederlanden - "weiche" Drogen in staatlich lizensierten Läden verkaufen würde, wäre der Kontakt zur kriminellen Szene weg - und es wären bestimmt auch weniger Probleme und Tote da.